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Man schrieb das Jahr 1995, der Frühling senkte gerade sein Haupt, um dem Sommer zu weichen, als vier Halbstarke in der sagenumwobenen Gegend um Deggendorf den Entschluss fassten, die Formation „Sir Veja“ ins Leben zu rufen.

Bei den vier Jungs handelt es sich um keine geringeren als Andreas Albrecht (Gitarre, Gesang), Florian Saller (Gitarre, Gesang), Mathias Schmucker (Bass) und Jupp Philipp (Schlagzeug). Beeinflusst von einer Vielfalt amerikanischer Bands sollte sich die Musik immer mehr in Richtung Surfpunk entwickeln, wobei zu Recht nie der Verdacht der Imitation aufkam.

Nachdem sich die Kunde wie ein Lauffeuer verbreitet hatte, dass auch am Rande des Bavarian Forest laute Punkmusik durch die Wälder schallt, lag der Schritt nicht fern, eine erste eigene CD namens „Nose `Em All“ aufzunehmen, welche 1996 unter Eigenregie im Übungsraum entstand und ohne Plattenlabel veröffentlicht wurde. 1998 verließ die Kombo den Bassisten Mathias, um den Neuzugang Ulli „Uhl“ Süß an seiner Stelle einzusetzen, welcher zugleich auch die Rollen des zweiten Sängers, des dritten Songwriters und vierten Bandmitglieds übernahm. Der neue Mann brachte so viele Ideen und Motivation mit ein, was sich unüberhörbar auf die Impressionen der Musik auswirkte.

Nach und nach flochten sich aus allen Richtungen neue Einflüsse in das Programm von Sir Veja ein, so dass sich auch immer mehr Ska und Reggae breit machte. Und so stellte es sich als unumgänglich heraus, ein neues Album in einem Studio zu produzieren. Auf diese Weise entstand 1999 die CD „Actually It’s No Punkrock Anymore…But The Chicks Fuckin’ Love Us…SO WHAT?!“, welches von den Labels “Vitaminepillen Records” und “Cargo Records” in den Vertrieb aufgenommen wurde.

Es folgten zahlreiche Samplerbeiträge und Live-Auftritte in ganz Deutschland und Österreich, wobei die CD weltweit guten Absatz fand.

In Ländern wie England oder USA gelang es sogar, erste Plätze in den Internetcharts zu belegen. Nach ständigem Zuwachs von neuem Songmaterial, welches an Reife seit den letzten Aufnahmen viel hinzugewonnen hatte, war es im Jahre des Herrn 2001 soweit und es begannen die Vorbereitungen zu einem neuen Album. Verstärkt durch Saxophon, Trompete, Posaune und Orgel wurden die Aufnahmen im Februar 2002 gestartet. Das Ergebnis ist das letzte veröffentlichte Album namens "rent a soul". 

Nach und nach hat sich bei jedem Bandmitglied ein weiter wichtiger Pfeiler im Leben gebildet und der intensive Rock'n'Roll Lebensstil konnte nicht beibehalten werden. Und so kam es, dass sich Sir Veja 2004 mit zwei letzten Konzerten in München und Dingolfing von der semiprofessionellen Live-Szene zurückzog.

Doch dann hat sich die Gruppe nach 3 jähriger Pause wieder zusammengefunden. Anfang 2008 wurde die Reunion mit einem phänomenalen Konzert im Münchner „Backstage“ gefeiert. Man konnte all die Jahre einfach nicht die Finger voneinander lassen und entschloss sich daher, den Siegeszug fortzusetzten. Diesmal wieder mit neuen Bassisten (Abwechslung muss sein!!!) und mit Verstärkung der Bläserfraktion. Der Posaunist war und ist der Eigentümer des Übungsraumes und musste deswegen zwangsläufig mit ins Boot geholt werden. Vielleicht klappt es diesmal mit dem Ruhepol in der Band, was seiner Zeit mit dem Saxophonisten kläglich misslang. Es folgten einige Konzerte und Aufnahme-Sessions im eigenen Studio. Momentan arbeitet man konstant an neuem Songmaterial mit der Hoffnung, spätestens 2025 ein neues Album zu veröffentlichen.

 


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