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München, 15. März 2001 - A5

(mit Wohlstandskinder)

Für die Reise nach München benötigten wir diesesmal für 6 Personen 3 Autos, die alle zu den unterschiedlichsten Zeiten aufbrachen. Der Bandbus, ausgestattet mit unserer Backline, Trommler Jupp und dessen Pezi (Jupps Anstands-Wau-Wau und ihres Zeichens Fotografin bei Popcorn) machten sich schon am frühen Nachmittag auf, um rechtzeitig zum Aufbau der Anlage im A5 zu sein. Die zweite Gruppe, bestehend aus Gitarrist Andy und mir (Uhl), starteten erst gegen halb 6 in Straubing , da wir beide schwer im Berufs- bzw. Schulstress sind. Die dritte Staffel - unsere Merchandisefraktion - kam noch später aus Deggendorf weg.

Bisher schien alles noch nach Plan zu laufen, doch das Gegenteil sollte sich relativ schnell einstellen. Wir, d.h. Andy und Uhl, waren ca. 20 Minuten auf der Autobahn bei strömendem Regen mit Vollgas unterwegs, als ich vorsichtig fragend den Andy bat, nach hinten zu sehen, ob da auch mein Bass läge. Natürlich lag auf meinem Rücksitz kein Bass, was uns bzw. mich für kurze Zeit in Panik versetzte. Ich Dussel!! Wir sollten nämlich allerspätestens um 7 Uhr im A5 zum Soundcheck anwesend sein. Auf "nicht pünktlich sein" steht laut unserem Faultier Jupp die Todesstrafe. Na dann Prost. (Ich hatte schon nach Hause geschrieben, dass ich gefallen bin.) Unsere Reiseroute in Kurzfassung: Nächste Ausfahrt raus – durch die Straubinger Innenstadt – auf die Autobahn nach Deggendorf – Bass geholt – auf die Autobahn Richtung München – Andy muss dringend Pissen - kurz vor München Stau - lautes Fluchen - Ankunft halb 8 – Rekord!!! Wahnsinn wir hatten das unmögliche möglich gemacht und das mit einem Seat Toledo Baujahr 1978 der bei 150 km/h zu explodieren droht.

Im A5 angekommen stürmten wir hinein, als ob´s um unser Leben gehen würde. Doch die Wohlstandskinder waren auch grade erst angekommen und begaben sich erst mal gemütlich zum Soundcheck. Glück gehabt!! Unser Gitarrist Flo und unser dicker Trommler Jupp gaben erst mal Entwarnung. Es blieb sogar noch Zeit, um ein Bierchen zu trinken, doch dann war es auch schon soweit. Die 4 Musketiere enterten die Bühne. Der Gig im ausverkauften A5 lief plangemäß, bis auf die üblichen Ausfälle: Der Bass setzte ab und an aus und dem Flo riss natürlich auch diesesmal wieder eine Saite. Diese Pausen rettete der Andy wiedermal mit einem grandiosen Ska-Freestyle, den es wahrscheinlich auch bald als Song geben wird, da dem Flo sicher noch mehr Saiten reißen werden. Nichts desto trotz hat es uns wahnsinnig Spass gemacht, im A5 zu spielen.

Nachdem wir unser Set beendet hatten, kamen nun auch schon die allseits bekannten Wohlstandskinder. Seit kurzem übrigens mit "The". Wie nicht anders zu erwarten, rockten die Jungs die Bude. Nach einigen Bieren zuviel begab sich jeder zu seinem Schlafplatz und erwartete sehnsüchtig die Abreise nach Wien am anderen Morgen. Dann gute Nacht!

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